Cohousing Friedrichshof

Cohousing Friedrichshof

Konzept

Konzept

Das ursprĂŒngliche Konzept ĂŒber das Co-Housing Projekt am Friedrichshof

Entstanden ist die Idee aus einer Mischung aus pragmatischen und visionĂ€ren GrĂŒnden.
Wir hatten den Wunsch nach gemeinschaftlichem Leben, ein StĂŒck mehr als in der sozialen Gemeinschaft (120 Personen) am Friedrichshof derzeit möglich ist.

Der Friedrichshof ist ein großzĂŒgiger Platz (ca. 25ha) mit gewachsener Infrastruktur, mit einer Offenheit, mit vielfĂ€ltigem Potenzial und mit der grundsĂ€tzlichen Idee, in den nĂ€chsten Jahren noch mehr Wohnraum zu kreieren.

Innerhalb dieses Konzeptes der Friedrichshof-Genossenschaft wollen wir einen neuen Ansatz vom gemeinsamen Wohnen, neben der normalen Mietstruktur, die derzeit vorherrscht, einbringen: das Co-Housing.

Geplant sind etwa 30 Wohneinheiten unterschiedlicher GrĂ¶ĂŸe, sowie entsprechende Gemeinschafts-Einrichtungen, die gemeinsam geplant, genutzt und betreut werden. Hierbei werden wir die schon gegebene Infrastruktur berĂŒcksichtigen, wie Badeteich mit Sauna, zwei Feuerstellen, KinderspielplĂ€tze, Veranstaltungsraum Factory, SeminarrĂ€ume des Seminarhotels  ...

Eine Besonderheit ist auch, dass es durch eine Initiative der Bewohner am Friedrichshof die Möglichkeit gibt, direkt an unser Bauprojekt angrenzend einen Obst/GemĂŒse-Garten (1,4 ha) zu bewirtschaften. (siehe Punkt Friedrichshof - Lageplan).

Noch paar Gedanken zur Geschichte des Friedrichshofes: Wir werden immer wieder auf die Otto MĂŒhl-Kommune am Friedrichshof angesprochen, ein 20-jĂ€hriges  Gemeinschaftsexperiment, das nun vor 20 Jahren sehr dramatisch bis traumatisch aufgelöst wurde. Es liegt nicht an uns dieses Experiment zu beurteilen oder gar zu verurteilen, da wir nicht daran beteiligt waren und somit nur Meinungen, Erlebnisse, Erfahrungen ehemaliger Kommunarden hören. Wir begegnen diesem Ort mir Respekt, fĂŒr das was an Gutem gelungen ist, z.B. fĂŒr das, dass aus einer Schottergrube ein grĂŒnes Land mit Teich und mit WohnrĂ€umen wurde. Wir können aus dem erzĂ€hlten Erleben jedoch lernen, unsere eigenen inneren totalitĂ€ren Strukturen immer wieder wahrzunehmen, zu hinterfragen und uns innerlich zu weiten. Das HerzstĂŒck unseres Projekts soll die im Alltag gelebte Lebenskunst sein, eine große menschliche Herausforderung in Achtsamkeit, persönlicher Reifung, KonfliktfĂ€higkeit und Lebensfreude. Wir wollen keinen ideologischen Überbau, der hierarchisch verwaltet werden muss, sondern vielmehr geht es uns um die Vielfalt durch die IndividualitĂ€t, die Eigeninitiative und die Kooperation.

Vision

eine Vision von 2012

 

„Entwickle deine menschlichen FĂ€higkeiten zu voller BlĂŒte.
Setze deine schöpferische Kraft intelligent und lustvoll ein.
Bejahe den einzigartigen Pfad deines Wachstums und Selbstausdrucks.
Erlaube dir, bemerkenswert zu sein.“

 

Dreaming Circle - mit Silke MĂŒnkenwarf & Ronald Wytek - Anfang 2012 -

Hier einige SĂ€tze von TeilnehmerInnen:

 

T: Am Balkon, nichts tun, die Natur mit anderen Augen sehen.

U: Natur, freies tolles GefĂŒhl, angenommen sein als Mensch und

andere annehmen, Kinderlachen, Vogelzwitschern.

H: Zeitdurchflutet, freier Zeitfluss im Tun, WohlgefĂŒhl beim Tun und Sein, fĂŒr alles ist Zeit da.

N: Mich in Gemeinschaft erleben und trotzdem ich selbst sein;

endlich bin ich angekommen.

B: Stille in mir und um mich. Lebendige Freiheit, jeder macht sein Ding,

Kraftzelle, getragen von einem wohlig warmen KörpergefĂŒhl.

M: Grosser Raum, Holzfussboden, grosse WohnkĂŒche mit riesiger Couch, Terasse.

Sehr viele Leute, Lebendigkeit, generations-ĂŒbergreifendes Miteinander,

Holzwerkstatt, Musik machen, Blumen, GemĂŒsegarten.

M: Dort ist es wie ein familiĂ€res GefĂŒhl.

P: Integration von GegensÀtzen: ganz privat sein und gemeinsame RÀume und Treffpunkte haben.

MÀssigen des LÀrms von Autos, LÀrm, Haustiere. Pflichten ausbalanciert leben. Freiwilligkeit !

Überangebot an Toleranz, Kontakt, GrosszĂŒgigkeit.

WertschÀtzende innere Haltung der Menschen. Helle grosse RÀume, Garten, Natur.

J: Den ganzen Tag blosse FĂŒsse, ausgeschlafen, kann ausruhen,

sicheres Vertrauenin die UnterstĂŒtzung und dem Mitdenken der Anderen.

Frei fliessen in mir, meiner Anbindung, Arbeit und dazu fliessen zu anderen – Sinnliches.

Erfreuen am Feuer, Körperbemalung, Trommeln, Kinder sind auch mit anderen versorgt,

Holzwerkstatt, Kunstatelier, jederzeit Urlaub nehmen. Wohlstand fĂŒr Kleidung und Essen. 

T: Neue WahrnehmungsqualitĂ€t: offen, frisch. Auch Menschen gegenĂŒber.

Mitfahrgemeinschaft, gemeinsam was bewegen, gemeinsam GegenstÀnde (Dinge) benutzen.

U: Achtsamkeit fĂŒr Umwelt, Menschen, um nicht zu zerstören,

sondern die Welt lebenswert erhalten.

H: Herzlichkeit zwischen den Mitbewohnern, in dem auch Offenheit fĂŒr Fremde

– es darf Unerwartetes passieren.

N: Offenheit gegenĂŒber dem Einzelnen, der Gruppe und sich selbst gegenĂŒber,

transparent, mit dem da sein, was ist.

G: AtmosphĂ€re von Überfluss und FĂŒlle. Jeder ist in seiner StĂ€rke, keine BedĂŒrftigkei,

man lĂ€dt einander ein, Freiwilligkeit, UnterstĂŒtzung kommt aus SelbstverstĂ€ndlichkeit.

Kinder sind freie Wesen.

B: freies Fliessen im Projekt, freies Atmen, freies Bewegen,

pulsieren zu einem natĂŒrlichem Rhythmus.

P: gemeinsam geniessen, GĂ€ste sind gerne gesehen und bereichernd.

Kinder haben FreirÀume, auch ausserfamiliÀr haben Sie Platz und ihre PlÀtze.

J: es gibt Platz, einen Platz zum Lautsein,

Kultur fĂŒr KonfliktfĂ€higkeit.

T: Bereicherung durch internationalem Flair.

B: Freude und Lust daran, ein Feld der menschlichen Entwicklung zu sein.

H: Vielfalt, auch der Umwelt (Natur- und Tierwelt)

J: Etwas spĂ€ter in der Zeit - sind wir mit „Schönwasser“ zusammen gewachsen.

Verein

....der Verein ist nicht mehr aktiv

Initiatoren

....die Initiatoren sind Geschichte....